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Inhaltsangabe
der Oper - Der Barbier von Sevilla Gioacchino
Rossini |
Erster
Akt
In
der Morgendämmerung bringt Graf Almaviva, begleitet
von einigen Musikanten unter Fiorillos Führung,
seiner geliebten Rosine ein Ständchen. Das Mädchen,
das von ihrem eifersüchtigen Vormund Bartolo, der
sie selbst gern heiraten möchte, streng bewacht
wird, lässt sich nicht sehen. Dafür kommt, ein lustiges
Lied trällernd, Figaro. Der Graf bittet ihn, ihm
zu helfen, Rosine zu gewinnen, die ihn nur unter
dem Namen "Lindoro" kennt. Als Bartolo und Rosine
auf den Balkon treten, lässt diese ein Briefchen
für ihren Verehrer, der sich schnell mit Figaro
versteckt hat, auf die Strasse fallen. Bartolo bemerkt
dies und treibt das Mädchen in ihr Zimmer zurück.
Er eilt davon, um noch an diesem Tag seine Vermählung
mit Rosine zu betreiben. Er beauftragt seine Diener,
den Musikmeister Basilio zu erwarten. Noch einmal
singt der Graf ein Liebeslied. Rosine tritt entzückt
auf den Balkon, muss aber gleich wieder ins Haus.
Inspiriert durch einen Beutel Gold rät Figaro dem
Grafen, sich als Soldat verkleidet bei Bartolo einquartieren
zu lassen und vorzutäuschen, betrunken zu sein.
Reich entlohnt, entfernt sich der Barbier, nachdem
er dem Grafen noch verraten hat, wo er zu finden
ist. Rosine schreibt ihrem "Lindoro" ein Briefchen
und geht gerade aus dem Zimmer, als Bartolo und
Basilio eintreten. Der Musikmeister rät Bartolo,
den Nebenbuhler durch Verleumdung unmöglich zu machen.
Der Doktor stimmt begeistert zu. Kaum sind sie aus
dem Zimmer, als Figaro und Rosine kommen, die dem
Barbier ihren Liebesbrief aushändigen will, aber
von Bartolo überrascht wird. Da stürzt Almaviva
als betrunkener Offizier ins Haus. Bartolo versucht,
ihn hinauszuweisen, weil er von jeder Einquartierung
befreit ist. Als der Graf dennoch bleibt, sich Rosine
nähert und als Lindoro zu erkennen gibt, lässt der
Doktor die Wache holen. Almaviva gibt sich dem Offizier
zu erkennen und geht zum Erstaunen aller frei aus
dem Haus.
Zweiter
Akt
Kaum
hat sich Bartolo von dem Zwischenfall erholt und nachgedacht,
wer der fremde Offizier gewesen sein mag, als es wieder
an der Tür klopft. Almaviva, als Musikmeister verkleidet,
tritt ein, um den angeblich erkrankten Basilio zu
vertreten. Bartolo will zunächst nichts davon wissen,
lenkt aber ein, als »Basilio« erklärt, Almaviva gut
zu kennen. Rosina erscheint zur Musikstunde, erkennt
ihren "Lindoro" und singt ein Liebesgeständnis in
Form eines Rondo, welches Bartolo mit einer "schöneren"
Arie aus der guten alten Zeit kontert. Figaro kommt,
um Bartolo zu rasieren. Inzwischen gelingt es Rosine
und Almaviva, sich ihre Liebe zu gestehen. In diesem
Augenblick erscheint Basillo. Schliesslich kann Almaviva
den Musiklehrer durch eine volle Börse überzeugen,
dass er krank ist und sofort ins Bett muss. Bartolo,
der immer noch rasiert wird, überrascht die Liebenden
und jagt den falschen Musiklehrer und Figaro hinaus.
Dann lässt er Basilio. Derweil sinniert die Haushälterin
Berta über die Narrheiten und Freuden der Liebe. Von
Basilio aufgeklärt, dass der Besucher Almaviva gewesen
sein muss, wünscht Bartolo sofort einen Notar, um
Rosina auf der Stelle zu heiraten. Bartolo kann Rosine
überzeugen, dass Figaro und "Lindoro" sie an den Grafen
Almaviva verkuppeln wollen. Empört über "Lindoros"
Verrat, gesteht das Mädchen, dass sie in der kommenden
Nacht entführt werden sollte und verspricht, Bartolo
zu heiraten. Dieser eilt davon, um die Wachen zu holen;
ein heftiges Gewitter tobt. Der Graf und Figaro steigen
über eine Leiter ins Haus und klären alles auf. Almaviva
wirbt um Rosine, wobei ihm der mit Basilio eintretende
Notar gerade recht kommt. Beide werden bestochen und
unterschreiben den Ehevertrag, der Almaviva mit Rosine
verbindet. Bartolo und die Wachen kommen zu spät.
Der Doktor wird entschädigt, weil der Graf auf die
Mitgift verzichtet, die Bartolo mit Figaro teilen
soll.
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