Arena von Verona
Inhaltsangabe der Oper ROMÉO ET JULIETTE von Charles Gounod

Prolog
Es war einmal die Geschichte einer unerbittlichen Feindschaft und einer großen Liebe ...

Erster Akt
Die Capulets feiern den Geburtstag Juliettes. Unter die Gäste haben sich heimlich Roméo und einige seiner Freunde gemischt, die zu den mit den Capulets verfeindeten Montaigus gehören. Juliette, die mit Pâris verheiratet werden soll, träumt von der wahren Liebe. Roméo verliebt sich auf den ersten Blick in sie und bekennt ihr seine Liebe. Als Juliettes Cousin Tybalt hinzutritt, wird Roméo klar, dass er sich in eine Capulet verliebt hat. Während Tybalt Rache schwört, verlassen die Montaigus das Fest.

Zweiter Akt
Roméo belauscht ein Selbstgespräch Juliettes und erfährt so, dass auch sie sich in ihn verliebt hat. Er spricht sie an, und beide schwören sich unverbrüchliche Liebe. Sie werden unterbrochen von einer Schar Capulets, die Roméo verfolgen. Erst als diese fort sind, ergreift Juliette die Initiative und bittet Roméo, sie am nächsten Morgen wissen zu lassen, wann und wo sie heiraten wollen.

Dritter Akt
Roméo und Juliette bitten Frère Laurent, sie zu vermählen. In der Hoffnung, durch diesen Bund die Feindschaft zwischen den Capulets und den Montaigus beenden zu können, vollzieht Frère Laurent die Trauung.
Roméos Freund Stéphano provoziert durch ein Spottlied einen Streit mit einigen Capulets. Als einer von ihnen, Grégorio, ihn deswegen attackiert, tritt Mercutio mit ein paar Montaigus dazwischen. Roméo versucht vergeblich, eine Auseinandersetzung zwischen Mercutio und Tybalt zu verhindern. Im nun ausbrechenden Streit tötet Tybalt Mercutio, worauf Roméo die Beherrschung verliert und Tybalt tödlich verwundet. Roméo wird verbannt. Er fügt sich, beschließt jedoch, Juliette zuvor noch einmal wiederzusehen.

Vierter Akt
Erst der heranbrechende Tag vermag Roméo und Juliette zu trennen. Doch kaum ist Roméo fort, erfährt Juliette von ihrem Vater, dass sie, dem letzten Willen Tybalts gemäß, noch am gleichen Tag mit Pâris verheiratet werden soll. Verzweifelt bittet sie Frère Laurent um Hilfe. Dieser gibt ihr einen Trank, der sie in einen todesähnlichen Schlaf fallen lassen soll. Roméo soll dann zurückkehren und mit ihr, sobald sie wieder erwacht ist, fliehen. Juliette vertraut Frère Laurent und nimmt den Trank zu sich. Vor den Augen ihres Vaters bricht sie offensichtlich tot zusammen.

Fünfter Akt
Roméo hat vom Tod Juliettes erfahren. Um an ihrer Seite zu sterben, vergiftet er sich. In diesem Augenblick erwacht Juliette aus ihrem todesähnlichen Schlaf. Noch einmal erinnern sich beide an die glücklichen Stunden ihrer Liebe, bevor sie gemeinsam diese Welt verlassen.


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