Arena von Verona
DER TROUBADOUR - Kritik der Premiere vom 7.8.2010

Kritik aus der Zeitung L'Arena, Verona, vom 8. 8. 2010

Gestern Abend wurde das grandiose Debüt des "Troubadour" in einer beinahe ausverkauften Arena gegeben und vervollständigt damit den Zyklus der Inszenierungen, die von Franco Zeffirelli für das römische Amphitheater in Verona kreiert wurden. Es ist die letzte Oper im Opernreigen dieses Sommers (Wiederholungen stehen am 11./14./19./25. und 28. August auf dem Programm, mit wechselnden Sängerinnen in den weiblichen Hauptrollen) und gleichzeitig ist es chronologisch die zweite Operninszenierung des florentinischen Regisseurs für die Arena. Tatsächlich wurde sie bereits im Jahr 2001, im folgenden Jahr und 2004 aufgeführt: eine faszinierende Bühnenversion mit Akzent auf die kriegerischen Aspekte, einem bewussten Spiel mit dem Licht, das die Bühne im Gleichgewicht hält zwischen dekorativem Prunk in den Massenszenen und nüchterner Rauheit in den intimen Szenen.

Sicher wurden die Erwartungen des Publikums nicht enttäuscht, was die Auswahl der Sänger betrifft: der sibirische Bariton Dmitri Hvorostovsky, der noch nie auf der veroneser Bühne stand, in der Rolle des Conte di Luna, während der Tenor Mario Alvàrez erstmals die Rolle des Manrico in der Arena sang. Großer Applaus auch für die beiden Stimmen der weiblichen Hauptrollen, Spitzensängerinnen der amerikanischen Schule: Sondra Radvanosky in der Rolle der unglücklichen Leonora und Marianne Armiliato als Zigeunerin Azucena. Der Taktstock von Marco Armiliato, der ebenfalls erstmals in dieser Funktion in der Arena agiert, verkörpert in gewisser Weise die ideale Verpartnerung zwischen der Arena von Verona und der New Yorker Met.


Spielplan
Spielplan
Eintrittspreise
Vorverkauf
FAQ und Forum
Presse und Kritiken
Sitzplan
Archiv
Hotels
Wetterbericht


Copyright © 1996-2010 Teletour Online
nach oben